Etwa die Hälfte der Einrichtungen des Kreises, insbesondere die Schulen und die Verwaltungsgebäude, werden von eigenen Mitarbeitern gereinigt. „Die Nachwuchskräfte bilden wir selbst aus und versuchen, sie auch nach der Ausbildung zu halten“, sagt Erster Kreisbeigeordneter Jan Weckler.

Derzeit werden sieben Männer und eine Frau im Gebäudereiniger-Handwerk ausgebildet. Voraussetzung für die dreijährige Ausbildung ist der Hauptschulabschluss. Um die Ausbildung noch breiter zu gestalten, hat der Wetteraukreis jetzt mit der Kerckhoff-Klinik einen Kooperationsvertrag zur Ausbildung der Gebäudereiniger-Lehrlinge abgeschlossen.

Danach werden alle Azubis einen vierwöchigen Einsatz in der Kerckhoff-Klinik absolvieren und dabei die Bereiche:
Bettenzentrale, Stationen, Intensiv und OP kennenlernen. Dadurch wird die Ausbildung noch vielfältiger und attraktiver.

Nach der Ausbildung sind die Perspektiven für die jungen Leute gut. „Die die Ausbildung schaffen, werden übernommen und in Hausmeister- oder Reinigungspositionen tätig sein. In den letzten Jahren musste keiner gehen, weil wir nichts anbieten konnten. Wer sich danach noch weiter qualifizieren möchte, kann seinen Meister machen oder wird Vorarbeiter“, wirbt Erster Kreisbeigeordneter Jan Weckler für die Ausbildung.

Attraktiv ist auch das überdurchschnittliche Ausbildungsgehalt für Gebäudereiniger von etwas mehr als 900 Euro im ersten Lehrjahr. Für das Ausbildungsjahr 2018 gibt es noch freie Ausbildungsplätze.

Bewerbungen an:
Kreisausschuss des Wetteraukreises
Fachdienst Personal
Europaplatz
61169 Friedberg

Quelle: wetteraukreis.de

« Ausbau des Logistikzentrums von Fresenius Kabi in Friedberg kann starten Internationale Schutzzeichen für Wölfersheim »