Erster Kreisbeigeordneter und Baudezernent Jan Weckler hat die Genehmigung zum Bau eines Mehrfamilienwohnhauses mit 28 barrierefreien Serviceappartements in Butzbach übergeben.

Auf dem Gelände des ehemaligen Bauzentrums Gerhardt sollen in den nächsten Jahren mehrere Hochbauprojekte durch einen Gießener Bauentwickler verwirklicht werden. Unter anderem sind ein Pflegeheim mit Tagespflege, ein ambulanter Pflegedienst, ein Wohngebäude mit Serviceappartements sowie eine Kindertagesstätte geplant.

Erster Kreisbeigeordneter Jan Weckler hat jetzt die ersten Baugenehmigungen für ein Mehrfamilienhaus mit 28 barrierefreien Serviceappartements übergeben. „Die Genehmigung für ein Mehrfamilienhaus mit weiteren 17 Wohneinheiten wird in Kürze fertiggestellt und nachgereicht“, kündigte der Baudezernent an. Valentin Giebert, Inhaber der investierenden Giebert GmbH, lobte die positive Zusammenarbeit mit dem Kreisbauamt. „Als Investor ist man froh über jede Fläche, die für eine Bebauung zur Verfügung steht. Gerade Butzbach ist wegen seiner guten Verkehrsanbindung mit Zugang zwei Autobahnen über das Gambacher Kreuz und dem Bahnhof besonders gut gelegen“, so Giebert.

„Ich bin froh, dass diese Fläche in Butzbach entwickelt wird. Der Bebauungsplan stammt bereits aus dem Jahre 2013. Allerdings mussten im Vorfeld einige Arbeiten erledigt werden, von der Beseitigung der Altlasten bis zur Schaffung einer neuen Infrastruktur im Bereich der Ver- und Entsorgung sowie im Straßen- und Wegebau. Die Straßenbauarbeiten sollen noch in diesem Monat abgeschlossen sein. Dann kann es losgehen“, freut sich der Wetterauer Baudezernent.

Das jetzt genehmigte Gebäude wird in Massivbauweise erstellt und verfügt über eine Tiefgarage, zwei Vollgeschosse sowie ein Staffelgeschoss. Durch den Einbau eines Aufzugs wird auch das Dachgeschoss barrierefrei erreichbar sein, und somit wird das ganze Haus für eine Nutzung als ambulantes betreutes Wohnen geeignet sein.

„Die demografische Entwicklung und der Wunsch vieler älterer Menschen, so lange als möglich zu Hause zu bleiben, erfordert ein Umdenken beim Bauen. Das ist hier in hervorragender Weise geschehen, weil schon in der Planung Servicedienstleistungen für Senioren wie Hausmeisterservice, Hausnotruf, Betreuung durch Hilfsdienste mit eingeplant und im Bedarfsfall leicht zu realisieren sind.“ Erster Kreisbeigeordneter Weckler lobte die von einem Butzbacher Architekturbüro vorgelegte Planung für eine Bauweise, für die in der Zukunft der Bedarf noch steigen wird.

Quelle: wetteraukreis.de

« Über 100-Millionen-Euro für den Schulbau in der Wetterau Interesse an ökologischem Landbau in der Wetterau wächst – Landschaftsdezernent Weckler lädt zum Öko-Umsteller Forum ein »