Seit 130 Jahren gibt es den Feuerwehrverein in Nidda. Von der damaligen Entwicklung hin bis zur Anschaffung der neuen Drehleiter im Jahr 2017 konnte sich Erster Kreisbeigeordneter und CDU-Landratskandidat Jan Weckler ein Bild machen.

Gemeinsam mit der Jungen Union Wetterau besuchte er den Feuerwehrstützpunkt. So konnte Weckler neben der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr und ihren Abteilungen einiges über den aktiven Dienst rund um Nidda erfahren. „Die Aufbringung von über 200.000 € an Eigenleistung für die Feuerwehr Nidda und der damit einhergehenden finanziellen Entlastung der öffentlichen Mittel sprechen für eine aktive und einsatzkräftige Wehr. Ich danke den Kameradinnen und Kameraden für ihren unermüdlichen Einsatz“, kommentierte Landratskandidat Weckler während des Rundgangs. Auch mit der Einführung der Jugend- und Bambini-Abteilung sei Nidda einer der ersten Feuerwehren in Hessen gewesen.

Dabei konnten die Politiker auch erfahren, dass die Einsatzabteilung über 9.600 Stunden für die Feuerwehr mit Lehrgängen, Übungen, der Jugend- und Vereinsarbeit im Einsatz war. Insgesamt musste die Einsatzabteilung 63-mal im Jahr 2017 ausrücken. Dabei beschränke sich der Einsatz nicht nur auf die Bekämpfung von Feuer, vielmehr kämen auf den ehrenamtlichen Feuerwehrmann eine Vielzahl an Anforderungen zu. „Die Arbeit und der Einsatz, den die Freiwillige Feuerwehr jährlich leisten, kann man nicht mit Geld aufwiegen. Hierfür gehört ihnen mein höchster Respekt“, so Weckler beim Rundgang mit Oberbrandmeister Jörg Riddel durch die Gerätehalle weiter. Durch den demographischen Wandel müsse es auch bei den Feuerwehren zu intensiveren Kooperationen der einzelnen Wehren in den Dörfern kommen. „Die Feuerwehr Nidda geht mit ihrer Zusammenarbeit mit Gießen als ein gutes Beispiel voran, wie interkommunale Zusammenarbeit im Bereich der Anschaffungen gelingen kann. So konnte 2017 eine neue Drehleiter angeschafft sowie für 2018 ein neuer Einsatzleitwagen in Auftrag gegeben werden und dabei noch Geld der Steuerzahler gespart werden, ohne Abstriche machen zu müssen“, so der Jan Weckler abschließend.

« Zwei Handwerksbetriebe unter einem Dach: Jan Weckler zu Besuch bei Familie Herling in Münzenberg Baugenehmigung für Reihenhäuser in Büdingen »