„Die Keltenbergschule gehört zu den wenigen Schulen, die das Gesamtzertifikat Gesundheitsfördernde Schule geschafft haben“, lobte Schuldezernent Jan Weckler die Grundschule bei seinem Besuch vor Ort. Kurz vor den Weihnachtsferien war auch Kultusminister Prof. Alexander Lorz nach Stockheim gekommen, um diese Auszeichnung persönlich zu übergeben.

„Jedes Kind in Europa hat das Recht und sollte die Möglichkeit haben, in einer Gesundheitsfördernden Schule zu lernen.“ So steht es in der 1997 verfassten Thessaloniki-Erklärung des Europäischen Netzwerkes Gesundheitsfördernder Schulen. Die Jungen und Mädchen der Keltenbergschule haben diese Möglichkeit, und seit Ende Dezember haben sie dies sogar schriftlich. Am 20. Dezember erhielt die Grundschule das Gesamtzertifikat Gesundheitsfördernde Schule.

Erster Kreisbeigeordneter Jan Weckler ist als Schuldezernent des Wetteraukreises zuständig für die 88 Schulen im gesamten Kreisgebiet: Von Münzenberg bis Bad Vilbel und von Ober-Mörlen bis Kefenrod. „Mir liegt sehr viel daran, die Schulen nicht als Akten auf meinem Schreibtisch zu sehen, sondern mir ein persönliches Bild zu verschaffen“, sagt Weckler. „Schulen sind mehr als Gebäude, Tisch und Stühle. Jede Schule hat ihr eigenes Gesicht, das von den Schülerinnen und Schülern, ihren Lehrkräften, dem Einzugsgebiet und auch der geographischen Lage mitgeprägt wird“, ist Weckler überzeugt.

Die Keltenbergschule in Stockheim ist eine Grundschule, deren 153 Schülerinnen und Schüler aus Stockheim, Glauberg, Effolderbach und Bleichenbach von zehn Lehrkräften und einem Förderschullehrer vom Beratungs- und Förderzentrum (BFZ) unterrichtet werden. Die Schule ist zweizügig – zu jedem Schuljahrgang gehören zwei Klassen – und bietet seit rund fünf Jahren Betreuung an, für die dritten und vierten Klassen im Ganztagsprofil 1 an vier Tagen von 7:30 bis 14:30 Uhr. 40 Kinder nehmen dieses Angebot wahr.

Zusätzlich gibt es den Betreuungsverein Idefix, der 46 Kinder überwiegend des ersten und zweiten Jahrgangs von 7:30 bis 16:30 Uhr betreut. Auf Nachfrage bietet Idefix auch Ferienbetreuung an.

Für den Musikunterricht wurde das gegenüber dem Schulgebäude liegende alte Feuerwehrgerätehaus zu einem Musikraum umgebaut.

Quelle: wetteraukreis.de

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