In der Zeit vom 12. bis zum 19. August 2018 findet zum dritten Mal die BioWoche in der Wetterau statt. In 22 Veranstaltungen für Familien und speziell für Kinder, musikalischen Abenden, Betriebsführungen, Vorträgen, Workshops und Verkostungen haben Interessierte die Gelegenheit, das vielfältige Bio-Angebot in der Wetterau zu erleben.

„Der Wetteraukreis ist Modellregion für den Ökolandbau in Hessen. Mit der BioWoche wollen wir gemeinsam mit unseren Partnern für mehr Bio in der Region werben“, sagt Landrat Jan Weckler. Die Modellregion hat es sich zur Aufgabe gemacht, Verbraucherinnen, Verbraucher und Landwirte für den Ökolandbau zu begeistern und Chancen für die Vermarktung von Bio-Produkten aufzuzeigen.

Los geht’s am Sonntag, 12. August mit der Auftaktveranstaltung & Hoffest bei QUERBEET – Bio Frischvermarktung GmbH, in der Dorheimer Str. 107, in Reichelsheim/Beienheim.

In der Zeit von 11 bis 18 Uhr wird nicht nur die Auftaktveranstaltung für die BioWoche begangen, sondern auch ein 25-jähriges Bestehen des Lieferdienstes QUERBEET mit Musik, Zauberei, Kutsch- und Felsrundfahrten, Hof- und Feldrundgängen sowie Kulinarisches aus der Bioküche.

Eröffnet wird die BioWoche von Landwirtschaftsministerin Priska Hinz und Landrat Jan Weckler.

Ebenfalls am Sonntag, 12. August findet um 19 Uhr ein modernes Violinenkonzert auf dem bekanntesten Biohof der Wetterau, dem Dottenfelderhof in Bad Vilbel, statt.

Blume ist nicht gleich Blume – dem Insektenrückgang entgegenwirken

Das ist das Thema eines Vortragsabends, den die Fachstelle Naturschutz und Landschaftspflege des Wetteraukreises am Dienstag, 14. August, in der Zeit von 19 bis 20 Uhr, im Haus der Umwelt, in der Homburger Str. 17, in Friedberg anbietet.

Am gleichen Abend, in der Zeit von 20 bis 21:30 Uhr, gibt es im Regenbogen-Bioladen, in der Lindenstr. 25, in Friedberg, eine „Einführung in die Vollwerternährung“. Damit die ganze Sache nicht zu trocken bleibt, wird der Abend mit der Herstellung und Verkostung eines leckeren Brotaufstrichs abgerundet.

Gleicher Ort, gleiche Zeit, am Mittwoch, dem 15. August heißt es dann im Regenbogen-Bioladen „Heimische Heilkräuter“, bei der die Heilpraktikerin Gunhild Schneider über die Kraft heimischer Heilkräuter spricht.

Eine „Gartenwerkstatt für acht- bis 12-jährige Jungen und Mädchen“ bietet die Landbauschule Dottenfelderhof am Donnerstag, 16. August, in der Zeit von 16 bis 18 Uhr, an. Dabei können die Kinder kräftig mit anpacken. Dafür dürfen sie sich nachher die Köstlichkeiten des Gartens auf der Zunge zergehen lassen.

Das Brötchen kommt nicht aus der Papiertüte und erst recht nicht vom Supermarkt

„Der Weg vom Korn zum Brot“, das ist das Thema einer Familienveranstaltung der Landbauschule Dottenfelderhof am Freitag, 17. August, in der Zeit von 16 bis 18 Uhr.

Kinder ab drei Jahren können mit ihren Eltern das frisch geerntete Getreide in Garben mit dem Halm kennenlernen. Die Getreideähren werden ausgedroschen und die Körner zu Mehl vermahlen oder zu Flocken gequetscht. Anschließend werden leckere Brötchen geformt und gebacken.

Schritt für Schritt können Familien den Weg vom Acker auf den Tisch verfolgen. Eine Veranstaltung, die einen interessanten und gemütlichen Freitagnachmittag für Kinder und ihre Eltern verspricht.

Zum Ende der BioWoche gibt es noch einmal eine ganze Reihe von Veranstaltungen

Eine gute Grundlage wäre am Samstag, dem 18. August ein Frühstück auf der Domäne Konradsdorf mit anschließender Hofführung auf dem größten Bio-Milchviehbetrieb in der Wetterau.

Auf dem Dottenfelderhof kann man zwischen 10 und 11 Uhr beim Melken zuschauen.

Bei LebensWert e.V. in der Hindenburgstr. 19, in Nidda, kann man am Nachmittag zwischen 14 und 16 Uhr beim Backen von Vollkorn-Baguettes zuschauen.

Im Gästehaus-Biobauernhof „Im alten Hof“ in Nidda/Wallernhausen gibt es einen „Käsekurs für Klein und Groß“ und auf dem Naturland-Hof Weber in Kaichen können Kinder zwischen 10 und 14 Uhr erfahren, was ein Bio-Landwirt im August alles auf seinem Hof zu tun hat.

„Vom Acker auf den Teller“ ist das Motto auf dem Hirtenwiesenhof Michael Emmrich in Ortenberg/Eckartsborn. Nach einer Hofführung zwischen Rindern, Puten und im Freiland gehaltenen Schweinen erfahren die Besucherinnen und Besucher etwas über die „7 Bioland Prinzipien“ und können dann anschließend in der hofeigenen Gaststätte ein Angussteak genießen (16 bis 20 Uhr).

Die dritte BioWoche in der Wetterau endet am Sonntag, dem 19. August mit einer Familienveranstaltung zum Thema Solidarische Landwirtschaft. SOLAWI „Bunter Acker“ Nidda-Wallernhausen e.V. lädt in der Zeit von 10 bis 14 Uhr zu einer „Projektvorstellung und Gemüserallye auf dem Acker“ ein.

Die Solawi Wallernhausen hat sich im Jahre 2015 gegründet. Heute sorgen 75 Mitglieder für eine Finanzierung und arbeiten tatkräftig mit. Auf einer Ackerfläche von einem Hektar werden über 25 Kulturen ökologisch angebaut und für die Gemeinschaft geerntet.

Alle Veranstaltungen, zu denen teilweise Eintritt erhoben wird, sind auch im Internet zu finden unter: oekomodellregion.wetterau.de.

Die Organisation und Durchführung der BioWoche 2018 ist eine Gemeinschaftsleistung der beteiligten Öko-Höfe, Bio-Läden, Initiativen und dem Fachdienst Landwirtschaft im Rahmen des Projekts Modellregion Ökolandbau Wetterau.

Die Modellregion Ökolandbau Wetterau ist eine gemeinsame Aktion von Wetteraukreis und den Partnern Bioland Regionalgruppe Wetterau, Demeter Hessen, Naturland e.V., Regionalbauernverband Wetterau-Frankfurt, Wetterauer Direktvermarkter, Landschaftspflegeverband Naturschutzfonds Wetterau e.V. sowie dem Bio-Großhändler Phönix.

Förderer der Modellregion Ökolandbau Wetterau sind das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie die Stiftung der Sparkasse Oberhessen und das Energieunternehmen OVAG.

Quelle: wetteraukreis.de

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