Zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert in den Kirchberg eingeschlagen prägen etwa 100 historische Felsenkeller das Dorfbild im Ranstädter Ortsteil Dauernheim.

Auf Einladung der CDU Ranstadt informierte sich Landratskandidat Jan Weckler im Rahmen einer Ortsbegehung über die Historie und aktuelle Nutzung der markanten Lagerräume. Der Südhang des Kirchbergs wurde aufgrund des besonderen klimatischen Umfelds als Weinberg genutzt und der geerntete Wein bei konstanten zehn Grad Celsius in den zu diesem Zweck gebauten Felsenkellern gelagert.

"Auch heute nutzen viele Dauernheimer die historischen Gewölbe zur Lagerung von Lebensmitteln oder als Unterstand für kälteempfindliche Pflanzen während den Wintermonaten“, berichtet Wolfgang Fladerer von der Ranstädter CDU-Fraktion.
Auf Initiative und unter Mitwirkung der Dauernheimer IKEK-Gruppe wurden im Jahr 2016 wurden die Felsenkellertüren unter dem alten Rathaus, dem Kirchberg und in der Kreuzpforte renoviert. Diese Aktion zeigt einmal mehr, wie wichtig den Bürgern die Felsenkelleranlage in ihrem gesamten Erscheinungsbild ist.

Nach mehrmaliger Teilsanierung der Stützmauer in der Vergangenheit drohen aktuell, trotz Änderung der Verkehrsführung, erneut Einstürze von Stützmauern und Kelleranlagen.

Sie Stellen damit eine latente Gefahrenquelle dar, die nicht unterschätzt werden darf. „Damit die Felsenkeller auch in Zukunft erhalten bleiben sind umfangreiche Sanierungsarbeiten von-nöten. Über ein entsprechendes Sanierungskonzept wird derzeit in den politischen Gremien der Gemeinde beraten“, erläutert Christian Loh, der Vorsitzende der Ranstädter Christdemokraten.

„Die Dauernheimer Felsenkeller sind eines von vielen historischen und auch touristischen Highlights im Wetteraukreis“, zeigt sich Landratskandidat Jan Weckler begeistert. Diese Schätze gelte es zu erhalten, um auch die touristische Erschließung des Wetteraukreises weiter voranzutreiben, so Weckler weiter.

Quelle: cdu-ranstadt.de

« Seit 1925 Leuchtturm in der Büdinger Unternehmerschaft: Die Ärztliche Verrechnungsstelle Hybridfahrzeug ergänzt Fuhrpark der Kreisverwaltung »