Kürzlich war CDU-Landratskandidat Jan Weckler zu Besuch in Ilbenstadt. Dort hatte Reinhard Schwarz als profunder Kenner der Geschichte zu einer Führung durch die historischen Anlagen des Kloster Ilbenstadt eingeladen. Mit dabei waren Mitglieder der CDU Niddatal.

Fachkundig informierte Schwarz die Teilnehmer über die Historie der Anlage. Den Grundstein legte die Adelsfamilie von Cappenberg mit dem Baubeginn des Klosters und der Basilika im Jahre 1122. Nach mehreren Besitzerwechseln über die Jahrhunderte kaufte 1921 der Volksstaat den gesamten Besitz, der daraus eine Staatsdomäne schuf. Nach Kriegsende 1946 pachtete die Diözese Mainz die Gebäude und kaufte sie 1958 ganz. In den 1950er-Jahren war im Klostergebäude das Erziehungsheim St. Gottfried untergebracht, das 1963 durch einen Brand völlig zerstört wurde. Nach der Wiedereröffnung wurde das Heim im Jahr 1979 ganz aufgelöst.

Heute wird das Haus St. Gottfried als diözesanes Jugend- und Bildungshaus für Tagungen genutzt und wurde von 2005 bis 2008 für fünf Millionen Euro renoviert.

„Die Ilbenstädter Klosteranlage mit ihrer Basilika ist eines der imposantesten historischen Bauwerke in der Wetterau und wird durch das Bistum Mainz mit großem Engagement und finanziellen Mitteln in Schuss gehalten. Der auch als „Dom der Wetterau“ bezeichnete Bau ist eines der Wahrzeichen unseres Landkreises“, zeigte sich Weckler begeistert.

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