Comenius-Projekte mit Bulgarien, Italien, Norwegen und Spanien oder regelmäßige Frankreichfahrten: Die Grundschule im Altenstädter Stadtteil Lindheim hat ein starkes europäisches Profil. Erster Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Jan Weckler hat die Schule kürzlich besucht.

„Heute ist der Nationalismus leider wieder auf dem Vormarsch. Ich freue mich deshalb, dass sich die Schule umfangreich an dem europäischen Austausch beteiligt. Das ist für eine Grundschule dieser Größe schon außergewöhnlich“, zeigte sich der Schuldezernent Weckler erfreut.

111 Schülerinnen und Schüler besuchen eine der sieben Klassen. Die Schülerinnen und Schüler kommen aus den Stadtteilen Heegheim, Rodenbach, Enzheim und Lindheim. Die Schule ist bis auf die Jahrgangsstufe drei zweizügig aufgestellt.

Auch eine ganztägige Betreuung in an der Grundschule Lindheim ist durch die Teilnahme am Ganztagsprogramm des Landes sowie durch einen Betreuungsverein gewährleistet. Im Rahmen des Ganztagsprogrammes werden eine Hausaufgabenbetreuung, ein breites AG-Angebot sowie weitere Förderung vom Lehrpersonal der Schule angeboten. Ebenso gibt es täglich ein warmes Mittagessen. „Eng verzahnt erfolgt die Zusammenarbeit mit dem Betreuungsverein, der eine Betreuung bis 16 Uhr, Freitags bis 15 Uhr, anbietet“, erläutert die Schulleiterin Blanche-Rose Brandt das Konzept. Dass der Betreuungsverein in dieser Form bereits seit 1990 besteht, findet der Schuldezernent dabei zusätzlich bemerkenswert.

„Die Rahmenbedingungen für Ganztag und Betreuung sind an der Grundschule Lindheim sowohl organisatorisch als auch räumlich sehr gut“, so Weckler. Bereits 2011 hatte der Wetteraukreis einen Neubau errichtet, in dem die zahlreichen Angebote von Schule und Vereinen im Rahmen des Ganztags stattfinden können.

„Dass europäische Profil der Schule in Kombination mit einem breiten Ganztagsangebot macht die Grundschule Lindheim zu einer besonderen Schule. Für die Herausforderungen der nächsten Jahre ist die Schule sehr gut aufgestellt“, konstatiert Schuldezernent Jan Weckler.

Quelle: wetteraukreis.de

« Geschichte mobil erleben – WETTERAUMobil lud zur archäologischen Zeitreise an der Adolf-Reichwein-Schule ein Landratswahl in der Wetterau – vier Vorschläge eingegangen »