Die Johann-Philipp-Reis-Schule ist Ausbildungszentrum verschiedener Fachrichtungen. „Ein Elektrofahrzeug an der Schule unterstützt die schulische Ausbildung und die Vorbereitung auf Studiengänge, wie beispielsweise Elektrotechnik, Mechatronik oder Fahrzeugtechnik. Deshalb haben wir die Schule mit einem solchen Fahrzeug ausgestattet“, sagte Landrat und Schuldezernent Jan Weckler bei der Übergabe des Elektro-Smart an Schulleiterin Jutta Tschakert.

In der Johann-Philipp-Reis-Schule findet derzeit der schulische Teil der Ausbildung von 163 Kfz-Mechatronikerinnen und –Mechatronikern statt. Zudem lernen 29 Schülerinnen und Schüler den Beruf des Fahrzeugtechnikers beziehungsweise der Fahrzeugtechnikerin. 104 Schülerinnen und Schüler machen eine Ausbildung zum Elektroniker oder Elektronikerin und 38 Schülerinnen und Schüler zum Elektrotechniker beziehungsweise Elektrotechnikerin.

Elektromobilität ist ein Thema der Zukunft und stellt die Fahrzeugindustrie vor gewaltige Herausforderungen. Gefragt sind emissionsarme Fahrzeuge mit einer großen Reichweite und einem günstigen Preis. Herausforderungen, denen sich auch die künftigen Fachleute, die jetzt an der Johann-Philipp-Reis-Schule ausgebildet werden, widmen müssen. „Elektromobilität als weiterer Schwerpunkt in der Fachausbildung ist aus heutiger Sicht daher zwingend erforderlich“, stellt Landrat Weckler fest.

Rund 20.000 Euro wurden für das Fahrzeug investiert. Weil die Lieferzeit derzeit bei 12 Monaten und mehr liegt, hat man sich für die Anschaffung eines neuwertigen Gebrauchtfahrzeuges mit einem Kilometerstand von nur rund 2.000 Kilometern entschieden.

Der Elektro-Smart hat eine Reichweite von 160 Kilometern und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 130 Kilometern. Der Preis lag bei 20.000 Euro inklusive Batterie und wurde jeweils zur Hälfte vom Wetteraukreis und über den sogenannten 10.000-Euro-Erlass finanziert, über den auch Landesmittel für Sachmittel verausgabt werden können. Vor diesem Hintergrund freute sich auch die Leiterin des Staatlichen Schulamts Dr. Rosemarie zur Heiden über die Erweiterung des schulischen Angebots.

Quelle: wetteraukreis.de

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