MyDesktopSuite: So heißt das neue und einheitliche Softwareprogramm, das das Medienzentrum des Wetteraukreises seit dem Schuljahr 2017/18 seinen Grund- und Förderschulen zur Verfügung stellt.

„Das neue Programm ist eine Alternative zu den bekannten Office-Anwendungen und wurde extra für die Schulen des Wetteraukreises programmiert“, erläutert Erster Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Jan Weckler in einer Mitteilung. Für alle Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Schulen des Wetteraukreises sei die Nutzung von „MyDesktopSuite“ zudem kostenlos.

Der Leiter des Medienzentrums des Wetteraukreises, Stephan Wülfing, erläuterte dem Schuldezernenten, dass das Programm ein Schreib-, Tabellenkalkulations- und Präsentationsprogramm enthält. „Im Downloadbereich des Medienzentrum wird immer die aktuellste Version vorgehalten, die sich die Schulen jederzeit herunterladen können“, so Wülfing.

Die neue Software hat eine ähnliche Benutzeroberfläche wie die bekannten Office-Produkte, die Funktionen sind aber auf grundlegende, für Grund- und Förderschulen relevante Anforderungen reduziert. Eine weitere Anforderung war, so führte Wülfing aus, dass das Programm kostenlos für Schüler und Lehrkräfte sowohl in der Schule als auch zu Hause nutzbar sei.

Der Erste Kreisbeigeordnete Jan Weckler ist vor allem mit dem Entwicklungsprozess des Softwarepaktes sehr zufrieden. Ein besonderes Dankeschön komme den beteiligten Grundschulen zu, die sich von Beginn an bei der Entwicklung beteiligt haben. Im Januar 2015 wurde die Arbeitsgruppe „Grundschulsoftware“ gebildet, in der sich alle Schulen einbringen konnten. In mehreren Sitzungen wurde ein Konzept für die Bereiche Deutsch, Mathematik, Sachunterricht, Englisch und Förderunterricht erstellt und diese anhand der Lehrpläne angepasst. Im Anschluss wurden die Schulleitungen, IT-Beauftragten und verschiedene Anbieter zu einem gemeinsamen Termin geladen, um individuelle Bedürfnisse und Rückfragen in die neue Software mitaufnehmen zu können.

Ein Anbieter von Schulsoft- und Hardware aus Bayern habe den Zuschlag erhalten und nach neunmonatiger Programmierphase das fertige Produkt vorstellen können. Noch während der Entwicklungsphase war die Arbeitsgruppe des Wetteraukreises regelmäßig beteiligt, sodass eine anforderungsgerechte Lösung entwickelt werden konnte. Auch während der Nutzung besteht noch die Möglichkeit Anpassungen und Anregungen der Schulen an den Entwickler weiterzugeben, sodass die Software regelmäßig aktualisiert wird.

„Der Arbeit an PCs, Laptops oder iPads kommt in den Schulen eine immer größere Bedeutung zu, neben der Ausstattung der Schulen mit Hardware, wollen wir auch eine gute Software anbieten“, so Schuldezernent Weckler. Der hier gewählte Arbeitsprozess sei zeitintensiv, dafür hätten alle Schulen die Möglichkeit sich zu beteiligen und individuelle Anforderungen in das Programm einfließen zu lassen.

Quelle: wetteraukreis.de

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