Wolfgang Naumann hat seine Bäckerei bewusst im östlichen Wetteraukreis in Kefenrod. Wie die regionale Verwurzelung aussieht, das haben sich der Erste Kreisbeigeordneten Jan Weckler und Bürgermeister Rudi Kessler bei einem Besuch der Bäckerei genauer angesehen.

„Die Bäckerei Naumann ist mit seinen 40 Filialen und insgesamt rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein wichtiger Arbeitgeber in Kefenrod“, freut sich der Erste Kreisbeigeordnete Jan Weckler. Mit der Entscheidung auch als wachsender Betrieb mit der Backstube in der Heimatgemeinde Kefenrod zu bleiben, gebe die Bäckerei Naumann ein wichtiges Signal für die Gemeinde ab, sind sich der Erste Kreisbeigeordnete Weckler und Bürgermeister Kessler einig.

Erst vor kurzem hat die Bäckerei eine ganz neue Backstube mit modernsten Geräten in der Produktionsstätte im Ortskern von Kefenrod eingerichtet. Besonders die riesengroßen Backöfen haben bei der Besichtigung beeindruckt. Von Kefenrod aus werden alle Filialen der Bäckerei Naumann beliefert.

Die Filialen der Bäckerei verteilen sich über den östlichen Wetteraukreis bis hinein in den Main-Kinzig-Kreis. Viele davon sind keine reinen Verkauf-Filialen, sondern sind als Café mit Sitzmöglichkeiten gestaltet. Auch betreibt die Bäckerei Naumann viele Filialen in Supermärkten. „Man muss als Bäcker das anbieten, was die Kunden wünschen. Das sind einerseits Angebote in Supermärkten, um beim Einkaufen auch noch schnell frisches Brot oder Brötchen mitnehmen zu können. Anderseits braucht es auch Filialen, die gemütlich als Café eingerichtet sind und zum Verweilen einladen“, berichtet Wolfgang Naumann.

Nach der Besichtigung konnten sich Wolfgang Naumann, Erster Kreisbeigeordneter Jan Weckler und Bürgermeister Rudi Kessler noch über die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt austauschen. Auch im Bäckerhandwerk fehlt es an Fachkräften, deshalb ist die Bäckerei Naumann schon lange Jahre Ausbildungsbetrieb. Beim Thema Beschulung der Auszubildenden sprachen sich Weckler und Naumann für eine zukünftig zentrale Beschulung der Bäcker im Wetteraukreis aus. „Bei geringeren Ausbildungszahlen wollen wir trotzdem eine hohe Qualität in der Ausbildung gewährleisten. Das Bäckerhandwerk ist mit vielen andere Gewerken auch auf gute Nachwuchskräfte angewiesen, um zukunftsfähig arbeiten zu können“, so Weckler.

Quelle: wetteraukreis.de

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