Bei seinem Besuch der Janusz-Korczak-Schule hat Erster Kreisbeigeordneter und Schul- und Landwirtschaftsdezernent Jan Weckler für die Teilnahme Wetterauer Schulen am neuen Schulmilchprogramm der EU geworben. Aktuell nehmen acht Schulen, darunter fünf Grundschulen, an dem Programm teil.

„Milch ist ein wertvolles Lebensmittel. Insbesondere bei Kindern ist sie häufig die wichtigste Quelle natürlichen Calciums, das für die Knochenbildung unerlässlich ist“, erläuterte der Schuldezernent. „Ich freue mich deshalb, dass die EU erneut ein Förderprogramm für die Schulmilch aufgelegt hat, dass sicherstellt, dass die Milch zu einem günstigen Preis an Schulen und Kindergärten verkauft werden kann.“

Eine der teilnehmenden Schulen ist die Janusz-Korczak-Schule in Altenstadt. Insgesamt besuchen aktuell rund 300 Schülerinnen und Schüler die Schule, die von 20 Lehrkräften unterrichtet werden. Die Janusz-Korczak-Schule ist eine Ganztagsschule im Profil 2 des Landes Hessen, Ganztagsangebote gibt es für die Dritt- und Viertklässler daher an fünf Tagen pro Woche bis 16 Uhr. Die Betreuung der Erst- und Zweitklässler von 7 bis 17 Uhr übernimmt ein externer Träger. Darüber hinaus können auch für die Dritt- und Viertklässler Betreuungszeiten in Anspruch genommen werden. Im Rahmen des Ganztags und der Betreuung werden vielfältige Arbeitsangebote, Hausaufgabenzeit und Freizeiten bereitgestellt. Wichtig ist in der Schule außerdem, dass nach der Hofpause am Vormittag in den Klassenräumen eine Frühstückspause mit Milch- und Kakaoangebot gemacht wird.

Schulleiterin Carola Hoen erläuterte dem Schuldezernenten bei seinem Besuch, wie das Schulmilchprogramm an der Schule organisiert wird: „Eine Kollegin übernimmt regelmäßig die Bestellung der Milch, die einmal in der Woche geliefert wird. Unser Hausmeister übernimmt die Lagerung und die Verteilung der Milch nach den Bestelllisten der Klassen. Die Abholung zur Frühstückspause übernehmen dann die Kinder der jeweiligen Klassen“, so die Schulleiterin. „Auch wenn es einigen Aufwand bedeutet, das Angebot wird von vielen Schülerinnen und Schülern gerne wahrgenommen. Aktuell nutzen etwa 130 Schülerinnen und Schüler das Angebot der vergünstigten Milch.“

Die Schule wird aus einem Betrieb aus Bayern beliefert. Die Anforderung, die Milch in 250-Milliliter-Päckchen bereitzustellen, ist für viele Wetterauer Milchbetriebe wegen der höheren Kosten oft nicht möglich. „Ich werbe gerne dafür, dass wieder mehr Schulen daran teilnehmen, das Beispiel der Janusz-Korczak-Schule zeigt, wie die Ausgabe der Schulmilch funktionieren kann“, so Erster Kreisbeigeordnete und Schuldezernent Jan Weckler.

Quelle: wetteraukreis.de

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