Auch die Gemeinde Wöllstadt verzeichnet steigende Einwohnerzahlen und damit eine größere Anzahl an Kindern, die kurz- und mittelfristig zu Schülerinnen und Schülern der Fritz-Erler-Schule werden. Der Erste Kreisbeigeordnete und Landratskandidat Jan Weckler hat sich im Rahmen einer Ortsbegehung mit der Wöllstädter CDU über die Entwicklung der Schule ausgetauscht. Während an dem Schulstandort Nieder-Wöllstadt ausreichend Kapazitäten für die Schülerbetreuung vorhanden sind, sind am Standort in der Gartenstraße in Ober-Wöllstadt Engpässe abzusehen.

Schuldezernent Weckler betonte bei seinem Besuch, dass das Thema Schule beim Wetteraukreis auch als Landrat in seiner Hand bleiben werde. Allerdings seien Erweiterungsbauten für den Ganztag durch den Wetteraukreis nur dann möglich, wenn die Schule auch in das Ganztagsprogramm des Landes einsteige. Hier habe sich die Schule aber auf den Weg gemacht. Daher gehe er auch davon aus, dass bei einer Erweiterung am Standort Ober-Wöllstadt auch die notwendige Ganztagsstruktur mit eingeplant werden könne.

Für die weitere Entwicklung sagte Weckler der Schule seine Unterstützung zu und lobte die Initiative der örtlichen CDU, die einen Runden Tisch zum Thema Schulbetreuung in Wöllstadt eingerichtet hatte. Als Ergebnis baut die Gemeinde aktuell zusätzliche Räume für die Schülerbetreuung in Ober-Wöllstadt. Ab Sommer 2018 soll auf 150 Quadratmeter Platz für 25 weitere Kinder in der Betreuung sein. Vorsitzender Jürgen Schweitzer hob in diesem Zusammenhang die gute Zusammenarbeit zwischen Wetteraukreis mit Schuldezernent Weckler, Wöllstadts Bürgermeister Roskoni und der CDU hervor, die die Mehrheit im Gemeindeparlament stellt.

„Eine langfristig positive Entwicklung beider Schulstandorte der Fritz-Erler-Schule ist für Wöllstadt sehr wichtig. Eine Grundschule vor Ort mit einem guten Ganztags- und Betreuungsangebot ist oft einer der entscheidenden Standortvorteile für die Ansiedlung von Familien“, so Weckler abschließend.

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