Erster Kreisbeigeordneter Jan Weckler begrüßt die Initiative der hessischen Landesregierung „Land hat Zukunft – Heimat Hessen“.

„Der offizielle Startschuss für die Initiative des Landes durch Ministerpräsident Volker Bouffier und Finanzminister Dr. Thomas Schäfer ist nicht umsonst im Finanzamt Nidda und damit im Wetteraukreis gefallen“, freut sich Erster Kreisbeigeordneter Jan Weckler am Rande der Auftaktveranstaltung der Initiative „Land hat Zukunft – Heimat Hessen“ am Finanzamt Nidda. Rund 1,8 Milliarden Euro für zwei Jahre umfasst die Landesförderung für ganz Hessen. „Im Wetteraukreis ist jeder Euro davon gut angelegt, denn hier wird Arbeit zu den Menschen gebracht“, findet Jan Weckler.

Schon im vergangenen Jahr wurden durch das Finanzministerium 200 Arbeitsplätze der Finanzverwaltung in kleinere, ländlich gelegene Finanzämter verlagert. Ab dem Jahr 2018 soll nochmals die Verlagerung von 300 weiteren Arbeitsplätzen folgen. Am Finanzamt Nidda werden in den kommenden fünf Jahren 20 Vollzeitarbeitsplätze entstehen. Die Aufgabenpalette erweitert sich zum Beispiel um die landwirtschaftliche Betriebsprüfung und die zentrale Finanzkasse für die Region.

Ministerpräsident Volker Bouffier erklärte in Nidda die Intention des Programms: „85 Prozent der Fläche ist ländlich geprägt, jeder zweite Hesse ist hier zu Hause. Und die Mehrheit der Menschen zieht das Leben auf dem Land der Großstadt vor. Damit die Hessinnen und Hessen überall gut leben können, haben wir als Landesregierung ganz bewusst einen Fokus auf die Förderung des ländlichen Raums gelegt“.

Der Erste Kreisbeigeordnete Jan Weckler begrüßt dies ausdrücklich: „Der vor allem ländlich geprägte Wetteraukreis kann von der Initiative des Landes sehr profitieren. Den Menschen soll es ermöglicht werden, auch wohnortnah ihrem Beruf nachgehen zu können. Das macht die Region zugleich als Wohn- und Lebensort deutlich attraktiver, da das Pendeln vor allem in Richtung Frankfurt und den Ballungsraum Rhein-Main wegfallen kann. Damit gewinnen die Menschen mehr Lebensqualität, da man weniger Zeit für den Weg zur und von der Arbeit benötigt. Außerdem führt die Arbeitsplatzverlagerungen in den ländlichen Raum auch zu einer Entlastung des Ballungsraums. Das ist eine ‚Win-Win-Situation‘ für alle Beteiligten“, so Jan Weckler.

Für den Ersten Kreisbeigeordneten gehört zur Stärkung des ländlichen Raums aber auch der Ausbau der Infrastruktur. Dies betreffe den Bereich Mobilität ebenso wie die Gesundheitsstruktur und die Digitalisierung. „Natürlich sollen gerade die publikumsintensiven Bereiche der Kreisverwaltung im Landratsamt in Büdingen vertreten sein. Auch hier soll es kurze Wege geben. Beispielsweise ist die Rückverlagerung der Zulassungsstelle ins Landratsamt Büdingen vor einem Jahr erfolgreich verlaufen. Die Bürgerinnen und Bürger schätzen das Angebot, die Zulassungszahlen sind ansteigend“, erklärt Jan Weckler. Beibehalten werden sollen in Büdingen in jedem Fall auch die bereits bestehenden Bereiche wie zum Beispiel Bauordnung, Unterhalt, Jugendhilfe und Soziale Hilfen. Dasselbe gelte für den Pflegestützpunkt in Büdingen.

Die Initiative der Landesregierung umfasst neben der Verlagerung von Arbeitsplätzen auch entsprechende Infrastruktur- und Gesundheitsstrukturmaßnahmen. Gefördert werden können zum Beispiel Bürgerbusse oder Pilotprojekte für die Belebung von Ortskernen. In das Modell „Gemeindeschwester 2.0“ investiert die Landesregierung in den kommenden zwei Jahren 3,7 Millionen Euro, eine Million Euro steht für die Besetzung von Landarztstellen bereit, außerdem sollen Telemedizin-Projekte unterstützt werden.

„Besonders gut gefällt mir auch das Programm ‚Starkes Dorf‘, mit dem generationenübergreifende Projekte oder Projekte zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und zur Lebensqualität in dörflichen Zentren von Vereinen oder Verbänden durch das Land gefördert werden“, sagt der Erste Kreisbeigeordnete Jan Weckler. „Ich möchte unsere Städte und Gemeinden sowie Vereine dazu motivieren, die Förderung für Projekte im Wetteraukreis zu nutzen, so können wir gemeinsam mit dem Land Hessen die Attraktivität der ländlichen Region im Wetteraukreis steigern“, so Weckler abschließend.

Quelle: wetteraukreis.de

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