Die Gemüsesaison 2017 ist mit Beginn der kalten Temperaturen zu Ende gegangen. Über den Verlauf konnte sich der Erste Kreisbeigeordnete und Landwirtschaftsdezernent Jan Weckler kürzlich auf dem landwirtschaftlichen Betrieb „Hof Entenpfuhl“ von Brigitte, Alexander und Ute Albrecht informieren.

Auch für die Gemüsebauern hat die unstete Witterung in diesem Jahr einige Auswirkungen. Die Konsequenzen sind aber sehr unterschiedlich, berichtet Alexander Albrecht dem Landwirtschaftsdezernenten Jan Weckler und dem Leiter des Fachdienstes Landwirtschaft, Herrmann Götz. Auf Grund des vielen Niederschlags seien zum Beispiel Weiß- und Rotkohl besonders prächtig gediehen und haben eine beachtliche Größe erreicht. Auch die Kartoffelernte lieferte in diesem Jahr gute Erträge und dauerte daher länger als sonst.

Familie Albrecht baut auf ihren landwirtschaftlichen Betrieb auf einer Fläche von rund 180 Hektar neben klassische Ackerkulturen, Getreide, Raps, Zuckerrüben und Kartoffeln auch Feldgemüse und Erdbeeren an. Das Angebot der verschiedenen Kohlsorten beeindruckte Landwirtschaftsdezernent Weckler ganz besonders. Die Sorten reichen von Frühkohl über Einschneidkraut bis hin zu Lagerkohl. Der Lagerkohl werde in speziellen Kühlhäusern eingelagert und stehe somit fast das ganze Jahr über zur Verfügung, konnte Weckler erfahren.

„Hier arbeitet wieder einmal die ganze Familie für den Erfolg des Betriebes zusammen“, freut sich Landwirtschaftsdezernent Jan Weckler. In Bezug auf die Vermarktung der eigenen Produkte über „Landmarkt“ in REWE-Märkten gehöre der landwirtschaftliche Betrieb der Familie Albrecht zu den Teilnehmern der ersten Stunde.

„Es ist gut zu sehen, dass die Gemüsesaison in diesem Jahr so erfolgreich verlaufen ist. Viele landwirtschaftliche Betriebe im Wetteraukreis, zum Beispiel die Obstbauern, hatten durch die Witterung einen großen Ernteausfall. Da bin ich froh, dass es den Gemüsebauern und auch den Zuckerrübenbauern da besser erging, auch wenn die gute Ernte in der Konsequenz wieder Auswirkungen auf den Preis habe“, so das Fazit des Landwirtschaftsdezernenten Jan Weckler.

Quelle: wetteraukreis.de

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