ZUKUNFT braucht …

… DIALOG

Für mich zählt die offene Kommunikation. Miteinander reden ist mir wichtig. Ganz nach der Devise „Man kennt sich oder man lernt sich kennen, weil gemeinsam vieles besser und schneller geht“ werde ich auch als Landrat im Wetteraukreis unterwegs sein.

Ich werde mich regelmäßig mit Bürgermeistern, Wirtschaftsförderern, Unternehmern und Bürgern beraten. So bringe ich die verschiedensten Akteure zusammen an einen Tisch, schaffe Netzwerke und werde die interkommunale Zusammenarbeit vorantreiben. Der intensive Austausch, auch mit Vereinen und Ehrenamtlichen, ebnet nicht nur beim Thema Integration viele Wege und zeigt auf, wo der Landkreis sinnvoll tätig werden kann.

Ich kann zu vielen Gemeinden und Städten im Landkreis eine Geschichte erzählen und weiß, worauf es ankommt. Weil ich sie und ihre Entwicklung persönlich kenne.“


… BILDUNG

Die Zukunft wird über Bildung, über Forschung und Wissen entschieden. Alle Bereiche unserer Gesellschaft sind davon betroffen: Familie, Betreuung, Soziales, Inklusion, Integration, Ausbildung, Handwerk oder Bauen.

Bildungsförderung ist auch präventive Sozial- und Beschäftigungspolitik. Deshalb wird mit mir als Landrat eines klar sein: Bildung ist Chefsache!“


… LERNQUALITÄT

Das fängt bei den Kleinsten an, für die Kindertagesstätten und Angebote mit frühkindlicher Bildung zur Verfügung stehen müssen. Für die Größeren muss eine gute Ausstattung der Schulen im Landkreis flächendeckend gewährleistet sein. Zudem setze ich mich für einen pädagogisch ausgerichteten, modernen Schulbau ein.

Beispielsweise über das Ganztagsprogramm des Landes möchte ich Anreize schaffen, zusätzliche Gelder für die Schulen zu erhalten. Schulsozialarbeit, durch neue Stellen für Sozialpädagogen, die die Lehrer entlasten, hat für mich einen hohen Stellenwert.

Beim Thema Inklusion unterstütze ich die freie Wahl zwischen Regel- und Förderschulen. Bildung und Sprache sind auch der Schlüssel zur Integration, die durch den Landkreis besser unterstützt werden muss.

Ebenso bedeutsam wie die Bildung der Kinder und Jugendlichen ist die Erwachsenenbildung. Auch hierfür müssen genügend Angebote vorhanden sein und an zentraler Stelle publik gemacht werden.

Die Einrichtung einer zentralen Stelle, die über Bildungsangebote informiert und dazu berät, ist mir ein wichtiges Anliegen.“


… WIRTSCHAFT UND INFRASTRUKTUR

Die Wirtschaft zu fördern heißt für mich auch, die Infrastruktur zu stärken, denn eine gute Infrastruktur ist ein Standortvorteil. Die Sanierung von Kreisstraßen, der Ausbau der S-Bahn-Linie 6 zwischen Friedberg und Frankfurt und ein attraktives Radwegenetz in der Region sind wichtige Projekte. Aber auch schnelles Internet ist von entscheidender Bedeutung für die Schaffung von modernen Arbeitsplätzen. Ich möchte über die Vorbildfunktion des Wetteraukreises zeigen, wie Energie effizient eingesetzt werden kann. Eine nachhaltige, sichere und bezahlbare Stromversorgung muss beim Aus- und Umbau von Stromnetzen berücksichtigt werden.

Wirtschaft bedeutet nicht nur Gewerbesteuer für Kommunen, sondern auch soziale Sicherheit und Wohlstand für die Einwohner und Kaufkraft für den Handel.“


… LEBENSRAUM

Freie Landschaft und intakte Natur locken Neubürger aus den Städten und dem nahe gelegenen Frankfurt ins Grüne. Denen, die tagsüber in der Wirtschaftsregion arbeiten, möchte ich auch den östlichen Landkreis mit seinen Vorzügen als Wohnraum empfehlen. Doch Wohnraum muss auch Ort zum Leben sein – zum Aufwachsen, zum Arbeiten und zum Altwerden.

Um Ortsgemeinden zu beleben, gilt es weitere Anreize zu schaffen. Für Familien muss eine gute Infrastruktur vorhanden sein und für Senioren wird die Förderung einer guten Versorgung immer wichtiger. Der Ausbau von Einkaufsmöglichkeiten, der ÖPNV, Kindergärten, Schulen, der Erhalt von Krankenhäusern, der Einsatz von mobilen Ärzten, Präventionsarbeit für Senioren und vieles mehr sind wichtige Aspekte.

Ich möchte auch für künftige Generationen Lebensraum mit hoher Qualität schaffen und erhalten.“


… ACHTSAMKEIT

Die große Nachfrage nach Bauland ist „Fluch und Segen“ zugleich. Auf der einen Seite zeigt sie, dass große Teile des Landkreises als Wohnort hochattraktiv sind, was Mehreinnahmen für die Kommunen bringt und die Wirtschaftskraft heimischer Betriebe stärkt. Gleichzeitig wird die Attraktivität des Wetteraukreises durch sein Landschaftsbild bestimmt.

Wenn Landwirtschaft und Natur in Gewerbe- oder Baugebiete umgewandelt werden, gilt es, alle Vor- und Nachteile aufzuzeigen und sorgsam abzuwägen. Dazu gehört auch, dass die Verdichtung in vorhandenen und neuen Baugebieten eine größere Rolle spielen muss, um den landschaftlichen Verlust so gering wie möglich zu halten.

Als Mediator zwischen Wirtschaft und Landschaft werde ich mich für ein gesundes Gleichgewicht zwischen Ökonomie und Ökologie einsetzen, denn wir brauchen beides.“


… LANDWIRTSCHAFT

Unsere Böden zählen bis heute zu den fruchtbarsten Agrargebieten – ideale Voraussetzungen für den Anbau von Nahrungs-, Futtermitteln und nachwachsenden Rohstoffen. Für die rund 1.000 landwirtschaftlichen Betriebe im Landkreis gilt es, gute Rahmenbedingungen zu schaffen und eine hervorragende Beratung anzubieten.

Ich stehe für die Gleichberechtigung von konventioneller und ökologischer Landwirtschaft. Fördergelder aus Land, Bund und EU müssen voll ausgeschöpft werden. Der Wetteraukreis als Ökomodellregion und auch die konventionellen, regionalen Produkte müssen stärker beworben werden.

Das Bewusstsein für die eigene Region, die Landwirtschaft und die Erzeugung von Lebensmitteln möchte ich über
Programme wie „Bauernhof als Klassenzimmer“ weiterhin ausbauen.

Ich will wieder mehr Menschen für die Bedeutung der fruchtbaren Böden und der Landwirtschaft in unserer Region sensibilisieren.“


… ALT UND JUNG

Die Möglichkeiten und Ansprüche der Senioren haben sich in Bezug auf vorherige Generationen verändert. Ich möchte die Teilhabe der Senioren und ihre Arbeit in Vereinen und Institutionen unterstützen.

Wir brauchen die aktiven Senioren, ihr Wissen und ihr Engagement in der Mitte unserer Gesellschaft. Ihre Lebens- und Berufserfahrung ist Gold wert, ohne ihr vielfältiges, ehrenamtliches Mitwirken wäre einiges in den Kommunen nicht machbar.

Aufgrund des demographischen Wandels muss der Zusammenhalt zwischen Jung und Alt, z.B. durch Mehrgenerationenhäuser, Begegnungsstätten oder den gleitenden Übergang in den Ruhestand, gestärkt werden. Kulturelle und soziale Angebote müssen so angepasst werden, dass ältere Menschen sich aktiv in die Gesellschaft einbringen können, Wertschätzung im Alter erfahren und gut versorgt sind.

Ich möchte mich dafür einsetzen, dass Alt und Jung gemeinsam unsere Zukunft gestalten.“


… KULTUR UND EHRENAMT

Das Ehrenamt macht unseren Landkreis stark. Die Förderung ist für mich Herzensangelegenheit.“

Unser Landkreis ist reich an kultureller Vielfalt und regionalen Attraktionen. Hier gibt es große Entwicklungspotenziale. Ich möchte die touristische Erschließung der Region gezielt vorantreiben und Angebote besser miteinander vernetzen.

Zukunftsprojekte wie z.B. ein „Kneipp-Zentrum Wetterau“ oder die „gesundheitstouristische Vermarktung der Region“ müssen, ebenso wie bereits bestehende Angebote, ausgebaut und gefördert werden.

Zu einer gesunden Gesellschaftsstruktur gehören auch die zahlreichen Vereine und Verbände im Wetteraukreis. Die Förderung von Kultur, Musik, Sport oder Sozialem ist mir ein ebenso wichtiges Anliegen wie die Würdigung von ehrenamtlichen Helfern in allen Bereichen.

Die örtlichen Strukturen von Feuerwehren und Rettungsdiensten sind von großer Bedeutung und sorgen für Sicherheit. Sport- und Freizeiteinrichtungen oder auch den kulturell wichtigen Schulschwimmunterricht werde ich unterstützen, um sie den Bürgern auch dauerhaft zur Verfügung zu stellen.

Nicht zuletzt durch ihre Kultur- und Freizeitangebote definiert sich auch die Lebensqualität in einer Region.“


ZUKUNFT braucht ZUVERSICHT

Ich schaue mit einem optimistischen Blick auf die Aufgaben, die auf mich zukommen. Auch das gehört in meinen Augen zu der ganz praktischen Arbeit an der Zukunft für unseren Landkreis.“



ZUKUNFT braucht WECKLER

Bitte gehen Sie am 4. März zur Landratswahl und schenken Sie mir Ihr Vertrauen und Ihre Stimme."