Unter anderem durch den Wechsel von G8 zu G9 entsteht an der Augustinerschule für das Schuljahr 2022/23 ein Bedarf für zusätzliche Klassenräume. Aber auch perspektivisch benötigt das Friedberger Gymnasium mehr Raum, da die Schülerzahlen stetig ansteigen. Als Übergangslösung entsteht nun auf dem Goetheplatz eine Containeranlage.

Die Augustinerschule liegt mitten im Friedberger Stadtgebiet und ist auf Grund ihres Angebots für viele Schülerinnen und Schüler aus der Region attraktiv. Seit vielen Jahren nutzt die Schule bereits als zweiten Standort das sogenannte „Haus des Handwerks“. Wegen steigender Schülerzahlen, aufgrund einer zunehmenden Attraktivität des gymnasialen Bildungsgangs für viele Eltern, aber auch aufgrund des Wechsels von G8 zu G9 benötigt die Augustinerschule jedoch nicht nur langfristig, sondern auch kurzfristig ab dem Schuljahr 2022/23 mehr Räume. Hintergrund ist, dass es im Schuljahr 2021/22 keinen Abiturjahrgang gibt und damit keine Schülerinnen und Schüler regulär von der Schule abgehen.

Zwischen Landrat Jan Weckler und der Friedberger Stadtspitze mit Bürgermeister Dirk Antkowiak und Erster Stadträtin Marion Götz besteht hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Augustinerschule ein enger Austausch. „Um dem steigenden Raumbedarf entgegenzuwirken, hat der Wetteraukreis als Schulträger zuletzt verschiedene Optionen geprüft“, so der Landrat. Dazu gehörte auch die Möglichkeit einer Aufstockung des sogenannten E-Baus. Nach aktueller Einschätzung könne diese auch baurechtlich eingeschränkte Lösung den langfristigen Bedarf der Schule nicht decken.

Vor diesem Hintergrund wird nun zunächst eine Containeranlage mit sechs zusätzlichen Klassenräumen direkt gegenüber der Augustinerschule auf dem Goetheplatz gestellt, vor allem unter Einbeziehung des derzeitigen Parkplatzes. Diese zusätzlichen Klassenräume sollen nach den Herbstferien nutzbar sein.

Nach Abstimmung zwischen Wetteraukreis und Stadt Friedberg wird daher die Straße zwischen Goetheplatz und Schulgebäude zu einer Einbahnstraße in Richtung Schützenrain, da die Straßenbreite mit Stellung des Containers deutlich verringert wird.

Bürgermeister Antkowiak und Erste Stadträtin Götz zeigen sich erfreut, dass es für die Augustinerschule gerade in der aktuell sehr schwierigen Situation in der Baubranche eine kurzfristige Lösung gibt. „Die Augustinerschule ist eine Friedberger Traditionsschule, deren Weiterentwicklung am Standort für die Stadt besonders wichtig ist“, so Bürgermeister und Erste Stadträtin.

Landrat Weckler betont abschließend, dass von Seiten des Wetteraukreises perspektivisch ein Erweiterungsbau geplant werden soll. Man werde nun prüfen, ob dies auf dem aktuellen Schulhof oder auf dem Goetheplatz besser möglich sei.

Quelle: Wetteraukreis

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