Die Stadt Niddatal plant, ein Kommunales Entwicklungskonzept (KEK) erstellen zu lassen. Finanzielle Unterstützung dafür kommt vom Hessischen Umweltministerium: Landrat Jan Weckler konnte Bürgermeister Michael Hahn nun einen Zuwendungsbescheid aus dem Förderprogramm Dorfentwicklung für das Projekt übergeben.

Im vergangenen Juli wurde Niddatal vom Hessischen Umweltministerium als neuer Förderschwerpunkt in der Dorfentwicklung anerkannt und hat somit die Möglichkeit, bis 2028 Fördermittel aus dem Programm abzurufen. Die Grundlage der Dorfentwicklung ist das kommunale Entwicklungskonzept (KEK), für das die Stadt nun 30.000 Euro investiert. 20.000 Euro wird dabei durch die Landesförderung gedeckt.

Das Konzept wird die Stadt Niddatal gemeinsam mit einem beauftragten Büro, den Bürgerinnen und Bürgern und der Fachstelle Strukturförderung des Wetteraukreises sowie gegebenenfalls mit weiteren erforderlichen Institutionen erarbeiten. Dafür sind auch öffentliche Veranstaltungen geplant.

Dörfliche Lebensqualität erhalten und verbessern

Ziel der Dorfentwicklung ist die Stärkung der zentralen Funktionen in den Ortskernen. Dafür wird sich intensiv mit Aspekten wie Innenentwicklung, Leerstand, Versorgung, den Bedürfnissen von Seniorinnen und Senioren, Ehrenamt, Mobilität und Wirtschaft auseinandergesetzt: „Themen, die für den Erhalt und die Verbesserung der dörflichen Lebensqualität besonders wichtig sind“, so Landrat Jan Weckler. „Ich rufe schon jetzt die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich rege an diesem wichtigen Entwicklungsprozess für Niddatal zu beteiligen“, so Niddatals Bürgermeister Michael Hahn.

Quelle: Wetteraukreis

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