Seit einigen Wochen betreibt Michael Walenta das Berghotel im Niddaer Stadtteil Stornfels. Der gelernte Tischlermeister hat das Restaurant renoviert und unlängst wieder als Treffpunkt für abenteuerlustige und naturverbundene Menschen eröffnet. Landrat Jan Weckler hat dieser Tage dem neuen touristischen Angebot in Stornfels einen Besuch abgestattet.

„Die Lage hier in der „Toskana der Wetterau“ bietet einen wertvollen Naturraum mit hohem Erlebniswert. Die Freizeitmöglichkeiten mit einer Vielzahl von Wander- und Radtourenstrecken sind gut. Ein solches gastronomisches Angebot braucht Stornfels und die nördliche Wetterau unbedingt.“

Michael Walenta hat sich schon immer für die Gastronomie interessiert. Der 50-jährige, der hauptberuflich noch in einem Unternehmen in Wölfersheim arbeitet, ist Kunsthandwerker, Fotograf, Extremkletterer und vieles andere mehr. Der gebürtige Ulfaer lebt seit 20 Jahren in Stornfels: „Das ist einfach ein wunderbarer Platz mit viel Potenzial. Deshalb habe ich das Haus gekauft.“

Regionale Angebote

Der Gastronomiebetrieb hat schon gut angefangen. 200- bis 300 Gäste kommen an den Wochenenden. Wenn alle Zimmer renoviert sind könne man 20 Personen eine Übernachtungsmöglichkeit bieten, ein tolles Angebot für Kurzurlauber aus der Rhein-Main-Region oder auch von weiter her.

Bei den Produkten, die in der Küche verarbeitet werden, legt Michael Walenta großen Wert auf regionale Produkte. „Wir kaufen bei Bäckern und Metzgern in den umliegenden Dörfern und merken, dass unsere Gäste das wertschätzen. Immer mehr Menschen wollen wissen, wo das Fleisch auf ihren Tellern herkommt.“ Gleichzeitig könne man so einen kleinen Beitrag zum Erhalt der Arbeitsplätze vor Ort leisten.

Die Gäste kommen aus der Umgebung, aber aus Frankfurt, Bad Homburg, Gießen oder Hanau. Zwei Köche sorgen für das leibliche Wohl. „Wir suchen aber dringend noch einen Küchenchef.“ Michael Walenta hat noch große Pläne. Wenn alle Zimmer renoviert sind, will er Wochenendkurse zur Entschleunigung anbieten. Die Nachfrage ist groß, Bogenschießen und Übernachten im „Tipi“ gib es inklusive.

Besonders bedankte sich Walenta für die Unterstützung durch die Wirtschaftsförderung des Wetteraukreises. Hier ist man individuell auf besondere Fragestellungen eingegangen. „Das hat mir wirklich in manchen Punkten sehr weiter geholfen.“

Das Berghotel ist dienstags bis freitags von 17 bis 22 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 22 Uhr durchgehend geöffnet.

Quelle: Wetteraukreis

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