Eine Ausstellung mit 20 eindrucksvollen Fotografien vom längsten Fluss der Wetterau hat Landrat Jan Weckler am Dienstag (4. Dezember) eröffnet. Die Bilder stammen von Frank Uwe Pfuhl und zeigen charakteristische Abschnitte des 90 Kilometer langen Flusses, beginnend mit einem Schneebild aus der Quellregion nahe des Hoherodskopfes. Gezeigt werden herrlich blühende Bergwiesen, der einzige natürliche Wasserfall, Naturschutzgebiete, renaturierte Flussabschnitte und die Mündung der Nidda in den Main bei Höchst.

„Die Nidda ist ein wandelbarer Fluss, der sich zu einem der attraktivsten Freizeitziele in der Region entwickelt hat. Die zahlreichen Renaturierungsmaßnahmen der letzten 20 Jahre haben sichtbare Erfolge gebracht. Biber, Storch und Sumpfschildkröte sind an den Fluss zurückgekehrt. Für Wander- und Radtouristen ist mit der Niddaroute ein idealer Weg zur Erkundung der Nidda geschaffen worden“, wirbt Frank Uwe Pfuhl, der seit 30 Jahren Vorsitzender der NABU-Umweltwerkstatt Wetterau, einer Umweltbildungseinrichtung, ist, die er auch selbst gegründet hat.

Landrat Weckler: Hochkarätige Bilder wecken Lust zu Ausflügen

Landrat Jan Weckler ist begeistert von der Ausstellung mit den hochkarätigen Bildern, die immer wieder Lust machen zu Ausflügen an diesen schönen Fluss, der durch die Renaturierungsarbeiten immer mehr an Attraktivität gewinnt.

Der Name der Ausstellung „Nidda 3.0“ soll die dritte Phase der Entwicklung der Nidda bezeichnen. „Nidda 1.0“ bezeichnete den ursprünglich natürlichen Zustand, „Nidda 2.0“ den Zustand der Nidda in einem kanalisierten Bett der 60er Jahre und „Nidda 3.0“ ist die neue Nidda, wie sie jetzt unter ökologischen Aspekten nach und nach entsteht.

Bilder und Audioguide

Auf seiner Reise entlang der „neuen“ Nidda, hat Frank Uwe Pfuhl Menschen getroffen, die etwas zur Neuentdeckung des Flusses zu erzählen haben: Naturschutzgroßprojekte an der Quelle, die Wiederbelebung alten Papiermacherhandwerks in Ober-Schmitten, Mühlenforschung, Niddarenaturierung und Kultur an der Nidda. Auf zehn der 20 Bildbeschreibungen sind QR-Codes abgedruckt. Via Smartphone können dann direkt diese Audiobeiträge mit einer Länge von rund 90 Sekunden abgerufen werden.

Das Buch zur Ausstellung heißt ebenfalls „Nidda 3.0“ und ist im Morlant Verlag erschienen. Es ist zum Preis von 16.90 Euro im Buchhandel erhältlich.

Die Ausstellung „Nidda 3.0“ ist bis zum 9. Januar 2019 während der Öffnungszeiten des Kreishauses, montags bis mittwochs, von 7:30 bis 16 Uhr, donnerstags bis 18 Uhr und freitags bis 12:30 Uhr, zu sehen.

Quelle: Wetteraukreis

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