Am Montag, dem 30. August, ist Schulstart in Hessen, und viele Kinder fahren wieder mit dem Bus zur Schule. „Weil die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können, wollen wir mit dem Einsatz von Verstärkerbussen die Nachfrage in besonders stark ausgelasteten Linien weiterhin entzerren.“ Das teilte Landrat Jan Weckler in einer Presseerklärung mit.

Landrat und Schuldezernent Jan Weckler verweist auf die guten Erfahrungen des vergangenen Schuljahres, in dem beginnend nach den Herbstferien Verstärkerbusse im Wetteraukreis eingesetzt wurden. Der Kreisausschuss hat nun zugestimmt, dass weiterhin zusätzliche Busse eingesetzt werden sollen.

Mit dem erneuten Einsatz zusätzlicher Busse soll mehr Planungssicherheit für den Schulweg nach den Sommerferien gegeben werden. Studien zum Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) haben zwar gezeigt, dass eine erhöhte Ansteckungsgefahr nicht bestehe, dennoch soll mit den zusätzlichen Bussen ein Angebot der Entzerrung gemacht werden, um zu einem sichereren Schulstart beizutragen.

Ob das Angebot so ausfällt wie im vergangenen Jahr, hängt auch von der zur Verfügung stehenden Kapazität von zusätzlichen Bussen in der Region ab, zumal die Reisebranche sich langsam wieder erholt und zunehmend Reisebusse für Ausflugsfahrten unterwegs sind. Die operative Umsetzung erfolgt nach wie vor über die Verkehrsgesellschaft Oberhessen (VGO). „Im vergangenen Jahr haben wir 16 zusätzliche Busse in Stoßzeiten auf 47 Linien eingesetzt. Ich hoffe, dass man es schaffen kann, nach den Sommerferien in gleichem Umfang die Buskapazitäten zu verstärken. Zunächst einmal ist der Einsatz bis zum Beginn der Herbstferien befristet mit der Option, in Abhängigkeit von der Pandemie, den Einsatz der Verstärkerbusse bis zu den Weihnachtsferien zu verlängern“, so Landrat Jan Weckler.

Quelle: Wetteraukreis

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